JSR-Wochenrückblick KW 38-2018

Eingetragen am 24. September 2018 von | 0 Kommentare

Als Grund für diese schlechte Entwicklung führen Marktbeobachter das schwächere Gewinnwachstum in Europa an. Man sei seit einigen Jahren in Europa nicht mehr in der Lage, nachhaltige Gewinn…

BildWährend die amerikanischen Aktionäre wahrscheinlich die Champagnerkorken knallen lassen, ist bei den deutschen und europäischen Aktionären eher Trübsal blasen angesagt. Während der DAX sich seit Wochen in einer Trading-Range von 12.000 +- um gerade einmal ein paar hundert Punkte bewegt, marschieren die Börsen jenseits des Atlantiks von einem Allzeithoch zum nächsten. So erreichte z.B. der marktbreite amerikanische S&P 500 Index erstmals in seiner Geschichte die 2.900
Punkte-Marke.

Seit Jahresanfang ergeben sich derzeit folgende ,Wasserstandsmeldungen‘: Verlor der DAX seit dem 01.01.2018 rund 3,8 % an Wert, legte der Dow Jones unterdessen um rund 7,6 % zu. Der Euro Stoxx 50 büßte im besagten Zeitraum rund 2,1 % an Wert ein, während der amerikanische S&P 500 rund 10,25 % zulegte.

Die schwache Performance des DAX und des Euro Stoxx 50 ist wahrscheinlich auch ein Problem der Indexschwergewichte wie der Firmen Siemens, Bayer aber auch der Autobauerunternehmen wie im Fall Daimler, die ihre Gewinnerwartungen um 8 % kassierten. Das konnten dann die kleineren DAX-Mitglieder wie Vonovia und Covestro mit Prognoseanhebungen von gut 9 % bzw. 6 % nicht auffangen.

Daher sei die Frage erlaubt, ob die USA Europa abgehängt hat?! Dazu bedarf es ein paar Schritte in die Vergangenheit zurück, wo wir uns des Beispiels Euro Stoxx 50 bedienen wollen….

Lesen Sie hier unseren kompletten Wochenrückblick mit allen Infos.

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Besonders Aktien mit geringer Marktkapitalisierung (sogenannte „Small Caps“) und speziell Explorationswerte sowie generell alle börsennotierten Wertpapiere sind zum Teil erheblichen Schwankungen unterworfen. Die Liquidität in den Wertpapieren kann entsprechend gering sein. Bei Investments im Rohstoffsektor (Explorationsunternehmen, Rohstoffproduzenten, Unternehmen die Rohstoffprojekte entwickeln) sind unbedingt zusätzliche Risiken zu beachten. Nachfolgend einige Beispiele für gesonderte Risiken im Rohstoffsektor: Länderrisiken, Währungsschwankungen, Naturkatastrophen und Unwetter (z.B. Überschwemmungen, Stürme), Veränderungen der rechtlichen Situation (z.B. Ex- und Importverbote, Strafzölle, Verbot von Rohstoffförderung bzw. Rohstoffexploration, Verstaatlichung von Projekten), umweltrechtliche Auflagen (z.B. höhere Kosten für Umweltschutz, Benennung neuer Umweltschutzgebiete, Verbot von diversen Abbaumethoden), Schwankungen der Rohstoffpreise und erhebliche Explorationsrisiken.
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