Internationales Tanzfestival „Me Ya Be“ in Kinshasa (DRKongo)

In der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo, fand dieses Jahr zum 11. Mal das Internationale „Me Ya Be“ Tanz-Festival statt. (von Dieter Topp)

BildDieser Event fällt jährlich mit dem von der UNESCO gegründeten Internationalen Tag des Tanzes zusammen und wird immer um den 29. April gefeiert.

Der Choreograf Jacques Bana Yanga entwickelte die federführende Company gleichen Namens. Seit 2011, dem Jahr seiner Gründung, übermittelt er aus der DRK Botschaften einer universellen Brüderlichkeit, die die Ziele des Internationalen Tanzkomitees widerspiegeln. Diese Veranstaltung deckt eine ständige Lücke in der Betreuung oder Unterstützung von Talenten ab, die in der Stadt Kinshasa geboren wurden, beziehungsweise zum Einzugsbereich dieses großen Ballungsraum gehören und dessen kulturelle Attraktivität ausmachen.

Seit der Gründung des Festivals fanden sich mehr als 500 Künstler zusammen. Eine große Anzahl von Workshops und professionellen Kursen wurde für Choreografen und Manager von Tanzstrukturen im Land organisiert, geleitet von Fachleuten und Experten, jeder in seiner Besonderheit.

Tanz, der einst einfache Animation war, erlebte seitdem in der Demokratischen Republik Kongo dank der Relevanz von lokalen und internationalen Trainern ein beträchtliches Wachstum.

„Me Ya Be“ steht an erster Stelle bei der Herausbildung und Förderung neuer Talente und fördert die Demokratisierung des Tanzes, insbesondere für Frauen und junge Menschen.

Letztere fanden einen Rahmen, um ihre Talente weiter zu entwickeln. Diese Plattform sieht ihre Hauptaufgabe darin, diese Künstler zu betreuen und bei ihrer Arbeit zu unterstützen, um sich auf internationaler Ebene zu behaupten. Seit zehn Jahren setzt sie ihre Aktionen fort, um Kreativität im Tanz zu fördern, vom Hinterland bis in die Hauptstadt.

„Me Ya Be“ steht in der Tradition, „die Welt des Tanzes zu vereinen, dem Tanz zu huldigen, seine Universalität zu feiern und über alle politischen, kulturellen und ethnischen Barrieren hinweg Menschen in Freundschaft und Frieden rund um den Tanz in einer universellen Sprache zusammenzubringen“. Dieses Festival ist daher auch ein Treffpunkt für internationale Choreografen, um ihre Arbeiten zu präsentieren und darüber zu diskutieren. Jedes Jahr werden Shows aus verschiedenen Ländern beherbergt.

„Me Ya Be“ ist zudem Schauplatz eines sozialen Engagements, das seine Initiatoren im Laufe der Jahre eingegangen sind, um über die Zukunft des Tanzes in Afrika und international zu reflektieren. Seine Aktivitäten finden stets in verschiedenen kulturellen Zentren und Räumen in Kinshasa sowie an öffentlichen Orten der Hauptstadt statt, um möglichst zahlreich mit den Einwohnern in Kontakt zu treten.

Nach Corona bedingter Pause und zwei digitalen Ausgaben erfolgte 2022 endlich wieder eine neue, frische Live-Ausgabe rum das Thema „Transformation und szenische Umsetzung“.
Wie üblich gab es eine starke Beteiligung, so aus Frankreich, Belgien, Norwegen, Deutschland, Spanien, der Republik Kongo, den Provinzen und der Hauptstadt der DR Kongo.

Es galt heuer mit sintflutartigen Regenfällen zu kämpfen, die es schwieriger machten, eine große Anzahl von Gästen zu den Eröffnungs- und Abschlussvorstellungen zu bewegen.

Die Jacques Bana Yanga Company hatte sich standhaft gehalten, um ihre Ziele zu erreichen, Frauen zu fördern und wieder 60 Jugendliche aus den Arbeitervierteln von Kinshasa auszubilden. Die Postulate im Rahmen von künstlerischen und kulturellen Feierlichkeiten als „Zeitgenössische Plattform für die Entwicklung des afrikanischen Tanzes“ galten als erfüllt, weil auch dieses Mal dazu beigetragen wurde, das Verhalten und die Entfaltung junger Talente in diesem künstlerischen Bereich positiv zu verändern.
Bei offiziellen Stellen und NGOs wurde angemahnt, noch mehr in die Jugend zu investieren und finanzielle und materielle Mittel zur Verfügung zu stellen, um ihr Überleben zu sichern und es ihr zu ermöglichen, die Zukunft der jungen Talente durch die Hilfe der Company zu sichern.

„So war das 11. Internationale Tanzfestival „Me Ya Be“ ein Ort der Begegnung, des Austauschs und der Verbreitung von Tanz-Kunst auf beachtlichem Niveau. Die Präsenz von Künstlern und Choreografen aus Europa sahen die Veranstalter als hinreichenden Beweis für Wertschätzung des jährlichen Events „, so Festivalchef Jacques Bana Yanga.

Seine Company startete mit großem Enthusiasmus bereits jetzt die Vorbereitungen, damit die 12. Ausgabe 2023 zur gleichen Zeit wie immer, mit dem gleichen Thema und den gleichen Ambitionen stattfinden möge. Wir wünschen viel Glück, weitere Partner zu finden, die nächstes Jahr bereit sind, sich für dieses wichtige Festival einzubringen.

Foto©2022 Compagnie Jacques Bana Yanga
Weitere Informationen:
compagniesjacquesbanayanga.org

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

PPS Promotion-Presse-Service
Herr Christian Bauer
EU-Kulturzentrum Haus Jakobholz 10
52391 Köln-Vettweiss
Deutschland

fon ..: +492424-90 80 440
web ..: http://www.kfe.de/
email : pps@kfe.de

PPS – Promotion-Presse-Service Agentur wird Christian Bauer und Dieter Topp, Künstler und Publizist, verwaltet.
PPS bietet Aussendungen an im Bereich Kultur und Kultur-Politik, unter besonderem Aspekt von Sprechtheater, Ballett, Musik und Musiktheater, Kunst, Kunstausstellungen und Kulturtourismus.
PPS – Aussendungen gehen an Redaktionen in der Bundesrepublik, nach Österreich und in den deutschsprachigen Bereich von Belgien und Niederlande an Print-, TV-, Radio-, Online – Redaktionen, Medienschaffende und PR-Verantwortliche, sowie offene Kulturkanäle.
PPS-Promotion-Presse-Service gehört zur Pressestelle KulturForum Europa:
Eine europäische Begegnung. Das KulturForum Europa e.V. wurde auf Initiative von Hans-Dietrich Genscher 1992 zur Förderung des gemeinschaftlichen europäischen Gedankens auf allen Gebieten der Kultur gegründet. Gegenseitige Beachtung und Toleranz sollen als Beitrag zur Völkerverständigung vorangetrieben werden.()
PPS-Promotion-Presse-Service berichtet seit 2005 über das Ballett der Staats- und Volksoper Wien, covert das Int. Istanbul Music Festival und die Istanbul Biennale sowie die Music Biennale Zagreb (seit 2007). Für 2008 sind das Int. Springfestival, das Herbstfestival und Fringe Festival Budapest, das Zemplén Festival im Länderdreieck Ungarn-Ukraine-Slowakei, sowie Wratislavia Cantans (PL) hinzugekommen. In 2008 wurde PPS eingeladen, für das Int. Theaterfestival Bukarest und Timisoara, sowie 2009 für das Underground Festival Arad, (RO), das Libertas Dubrovnik Summerfestival und ZFF Zurich Film Festival zu berichten. Hinzu kam eine jährliche Zusammenarbeit mit zuerich.com/Zürich Tourismus und Stadtmarketing in Zusammenarbeit mit a42. Agentur für Tourismusmarketing.
2010 berichteten wir erstmalig vom BITEI-Theaterfestival in Chisinau/Moldau unter dem Aspekt der Information über Ost-West-Theater in vorwiegend russisch sprechenden Ländern. 2011 ist das Internationale Theaterfestival Sibiu/Hermannstadt (RO) hinzugekommen; weiterhin berichtet PPS für die Philharmonie (Müpa) Palast der Künste, Budapest (HU). Anlässlich des 3. Int. Theaterfestivals Tbilisi (Tiflis, Georgien) und des 1. Festival of Puppet Theatre, Sachalin, Russland, waren wir 2011 alleinig als deutsche Pressevertreter eingeladen. 2012 wurde die Leitung von PPS als europäischer Beobachter, Berichterstatter und internationaler Juror zum 30. Fadjr Festival nach Teheran gebeten. Das Jahr endete mit der erfolgreichen PR-Kooperation für Janacek-Musikfestival, Brünn (CZ). Seit Anfang 2013 hat die Ungarische Staatsoper, Budapest, unsere Agentur zur regelmäßigen Berichterstattung gebeten. 2015 hat die Kooperation mit dem Staatlichen Akademietheater Opereta Kyiv , 2016 mit Int. Monodrama Festival Fujairah (UAE)und Int. Scientific Conference of The Academy of Arts, Kairo., TESZT Festival des ungarischen Theaters Timisoara (RO) und THESPIZ Monodramafestival, Kiel, Deutschland …

Pressekontakt:

PPS Promotion-Presse-Service
Herr Christian Bauer
EU-Kulturzentrum Haus Jakobholz 10
52391 Köln-Vettweiss

fon ..: +492424-90 80 440
web ..: http://www.kfe.de
email : pps@kfe.de

Disclaimer: Diese Pressemitteilung wird für den darin namentlich genannten Verantwortlichen gespeichert. Sie gibt seine Meinung und Tatsachenbehauptungen und nicht unbedingt die des Diensteanbieters wieder. Der Anbieter distanziert sich daher ausdrücklich von den fremden Inhalten und macht sich diese nicht zu eigen.