Kontroll- und Warnleuchten

Eingetragen am 7. August 2020 von | 0 Kommentare

In diesem Beitrag wollen wir Ihnen einen Überblick über einige Kontrollleuchten geben und Ihnen zeigen, was zu tun ist, wenn Warnlampen aufleuchten oder blinken.

BildDa die korrekte Bedienung des Fahrzeuges sowie Unfallvermeidung eine wichtige Rolle bei der Auto Theorie Prüfung spielen, könnte dieser Artikel auch für diejenigen interessant sein, die sich auf diese Autoprüfung vorbereiten. In jedem Auto gibt es zahlreiche Kontrollleuchten, die den Fahrer über den Zustand des Fahrzeuges informieren. Kommt es zu einer Fehlfunktion, leuchten Warnlampen auf.
Bestimmte Kontroll- oder Warnleuchten sind vom Gesetzgeber vorgeschrieben, andere unterscheiden sich je nach Fahrzeughersteller und Ausstattung des Wagens. Verfügt ein Auto beispielsweise über einen Tempomat, besitzt es auch eine entsprechende Kontrollleuchte, die anzeigt, wenn dieser eingeschaltet ist.
Die wichtigsten Symbole sind aber bei allen Fahrzeugen vorhanden und sehen annähernd gleich aus.

Dadurch, dass diese Symbole in verschiedenen Farben leuchten bzw. blinken, können Sie erkennen, ob es sich lediglich um einen Funktionshinweis handelt oder ob ein Problem besteht.

GRÜN: leuchtet ein Symbol grün, bedeutet dies, dass eine bestimmte Funktion aktiviert ist.
Ist beispielsweise das Abblendlicht (1) eingeschaltet, leuchtet das entsprechende Symbol grün.

GELB bedeutet, dass ein bestimmter Zustand am Fahrzeug beobachtet oder möglichst zeitnah behoben werden sollte.

So zeigt das gelbe Symbol mit der Zapfsäule (2), dass baldmöglichst eine Tankstelle angefahren werden sollte, weil sich nicht mehr viel Treibstoff im Tank befindet.
Ein weiteres Symbol, das gelb aufleuchtet, ist beispielsweise jenes, das einen zu geringen Luftdruck im Reifen anzeigt (3). Dieses Problem sollte auch möglichst schnell behoben werden. Alles Wissenswerte zu diesem Thema finden Sie übrigens in unserem Beitrag „Autoreifen und der richtige Luftdruck“.

ROT: leuchtet oder blinkt ein Symbol rot, liegt entweder ein Defekt am Auto vor oder es handelt sich um eine wichtige Warnung. In solchen Fällen sollten Sie sofort prüfen, welches Problem vorliegt und dieses wenn möglich beheben.
Leuchtet eine rote Warnlampe während der Fahrt auf, sollten Sie unverzüglich halten. Manchmal muss das Fahrzeug auch abgeschleppt werden, da sonst schwere Schäden an wichtigen Teilen des Autos entstehen könnten.

BLAU: mit dieser Farbe und dem entsprechenden Piktogramm wird signalisiert, dass das Fernlicht (8) eingeschaltet ist.
Vergessen Sie nicht, dieses bei Gegenverkehr abzublenden.

Bremsanlage (4): Es besteht ein Problem mit der Bremsanlage oder die Handbremse ist angezogen. Erlischt diese Anzeige auch dann nicht, wenn die Handbremse gelöst wurde, bedeutet diese Warnleuchte, dass ein ernstzunehmendes Problem mit der Bremsanlage vorliegt. Das können abgefahrene Bremsbeläge sein oder fehlende Bremsflüssigkeit.
Sie sollten in diesem Fall den Pannendienst rufen; eine Weiterfahrt könnte wegen der nicht mehr korrekt funktionierenden Bremsen fatale Folgen haben.

Öldruck (5): Das Symbol mit der Ölkanne weist darauf hin, dass nicht genug Ölflüssigkeit vorhanden ist. Bei einem Verbrennungsmotor müssen alle beweglichen Teile ständig geschmiert werden. Wäre das nicht der Fall, würde es durch die Reibung zu einem Temperaturanstieg kommen, der den Motor letztendlich zerstören würde.
Zusätzlich sorgt das Öl auch noch für die Feinabdichtung von verschiedenen Teilen des Motors und für Kühlung an Stellen, wo das Kühlmittel nicht herankommt.
Leuchtet also diese Warnlampe auf, sollten Sie sofort anhalten, den Ölstand kontrollieren und Motoröl nachfüllen. Haben Sie kein Öl zur Hand oder erlischt die Anzeige auch nach dem Nachfüllen nicht, muss der Wagen abgeschleppt werden, sonst droht ein schwerer und kostspieliger Motorschaden.
Achtung, Öl aufgrund von Verbrennungsgefahr nie bei noch heissem Motor nachfüllen.

Batterieladekontrolle (6): leuchtet diese Warnlampe auf, kann das verschiedene Ursachen haben. Dies können relativ harmlose Dinge sein, wie etwa eine Lockerung der Batterieklemmen durch die Vibrationen während der Fahrt. Hier genügt es, die Klemmen festzuziehen.
Es kann natürlich auch sein, dass die Autobatterie defekt oder verschlissen ist. In diesem Fall sollte man so schnell wie möglich die nächste Werkstätte aufsuchen und die Batterie austauschen lassen. Auf der Fahrt dorthin sollten Sie alle nicht nötigen Geräte oder Funktionen, die Strom von der Autobatterie beziehen wie etwa das Autoradio oder die Sitzheizung, abschalten, damit Sie nicht unterwegs stehen bleiben. Zu einer Beschädigung der Batterie kann es auch kommen, wenn zu wenig Batterieflüssigkeit vorhanden ist. Kontrollieren Sie den Stand der Flüssigkeit daher regelmässig und füllen Sie gegebenenfalls nach.

Eine weitere und ernstere Ursache für das Aufleuchten diese Warnlampe ist ein gerissener Keilriemen. Die Autobatterie versorgt das Auto nur im Stand mit Strom und stellt sicher, dass unter anderem Innenbeleuchtung und Anlasser funktionieren.
Während der Fahrt setzt der Motor den Keilriemen in Bewegung, sodass die Lichtmaschine angetrieben wird. Diese übernimmt während der Fahrt nicht nur die Stromversorgung des Autos, sondern lädt zusätzlich die Batterie wieder auf. Ist der Keilriemen gerissen, ist es absolut nicht ratsam, weiterzufahren. Dies gilt selbst für kurze Strecken. Der Keilriemen treibt nämlich auch die Wasserpumpe an. Funktioniert die Pumpe nicht mehr, kann der Motor nicht mehr ausreichend gekühlt werden – schwere Motorschäden können die Folge sein.
Auch eine defekte Lichtmaschine kann dazu führen, dass die Batterieladekontrolle aufleuchtet. Ist die Lichtmaschine defekt, muss man so schnell wie möglich eine Werkstatt aufsuchen und eine neue einbauen lassen.

Kühlmitteltemperatur (7): leuchtet diese Warnlampe auf, bedeutet dies, dass entweder zu wenig Kühlmittel vorhanden ist, oder dessen Temperatur zu hoch ist.
In diesem Fall muss man sofort anhalten und kontrollieren, ob sich genügend Kühlflüssigkeit im Behälter befindet. Ist dies nicht der Fall, sollten Sie diese nachfüllen.

Achtung: ist der Motor noch warm, steht der Kühlmittelbehälter unter Druck. Durch den Druck kann beim Öffnen heisse Kühlflüssigkeit austreten, was zu schmerzhaften Verbrühungen am Körper führen könnte. Warten Sie daher, bis die Kühlflüssigkeit abgekühlt ist.
Auch der Motor sollte genügend abgekühlt sein bevor kalte Kühlflüssigkeit nachgefüllt wird. Ist dies nicht der Fall könnten sich durch die Temperaturspannungen feine Risse bilden.
Erlischt die Anzeige trotz nachgefülltem Kühlwasser nicht, könnte ein Kühlschlauch gerissen oder der Kühler undicht sein. Wie im vorherigen Punkt angesprochen funktioniert bei einem gerissenen Keilriemen die Wasserpumpe nicht mehr. Aus diesem Grund kann neben der Batterieladewarnlampe auch die Anzeige der Kühlwassertemperatur aufleuchten.

Weitere Warnleuchten zeigen beispielsweise, dass der Airbag nicht richtig funktioniert. Im Interesse der Sicherheit sollten Sie in diesem Fall möglichst zeitnah eine Werkstätte aufsuchen, um dieses Problem beheben zu lassen.
Eine Warnung in Form eines roten Dreieckes erscheint, wenn die Warnblinkanlage eingeschaltet ist.
Beachten Sie bitte, dass die Warnblinkanlage in der Schweiz nur eingeschaltet werden darf, um andere Verkehrsteilnehmer auf eine besondere Gefahr aufmerksam zu machen. Das ist der Fall, wenn ein liegengebliebenes Fahrzeug nicht von der Fahrbahn entfernt werden kann und daher ein Hindernis darstellt, beim Abschleppen auf Autobahnen oder Autostrassen, wenn man sich einem Stau nähert oder wenn Verkehrsteilnehmern eine andere unmittelbar drohende Gefahr angezeigt werden soll.

Wenn auf Ihrem Armaturenbrett Warnlampen aufleuchten, die Sie nicht kennen, sollten Sie in der Anleitung Ihres Fahrzeuges nachsehen.
Werden Warnungen ignoriert oder falsch interpretiert, kann das zu Unfällen oder teuren Schäden an Ihrem Fahrzeug führen.
Wir hoffen, dass wir mit diesem Beitrag mithelfen können, solche Unannehmlichkeiten zu verhindern.

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