Für die Zukunft gebaut

Eingetragen am 29. März 2018 von | 0 Kommentare

Ökologisches Eigenheim in der Oberpfalz mit Silvacor-Ziegeln errichtet

BildBeim neuen hochwärmedämmenden Mauerziegel „Unipor Silvacor“ sind die Naturstoffe Lehm und Holz miteinander kombiniert – eine Symbiose, die ökologisch zukunftsweisend ist. Nach dieser Devise plante auch eine Bauherren-Familie im oberpfälzischen Burglengenfeld (Landkreis Schwandorf): Das moderne, energieeffiziente Einfamilienhaus mit zwei Geschossen wurde bewusst auf eine spätere getrennte Nutzung der beiden Einheiten ausgelegt. So kann die junge Familie flexibel auf individuelle Lebensabschnitte eingehen.

Die Oberpfalz ist gesegnet mit großen Lehmvorkommen – entsprechend hat der Ziegelbau hier eine lange Tradition. Ein Einfamilienhaus aus diesem Wandbaustoff ist daher Zeichen ökologischer Vernunft, betrachtet man etwa die regionalen Abbau- und Produktionsstätten sowie die kurzen Transportwege. Im nachhaltigen Sinne entschied sich die Bauherrenfamilie Götz deshalb für Ziegel als Baustoff in ihrem neu errichteten Wohnhaus in Burglengenfeld (Landkreis Schwandorf).

Ein Bauherr zeigt Initiative

Es überrascht auch nicht, dass der Bauherr selbst kräftig mitgemischt hat an seinem „Lebenswerk“. Die Zeiten, in denen der Architekt seinen Entwurf auf den Tisch legte und die Ausführung entschied, sind schon längst vorbei. Bauherren arbeiten sich heutzutage bestens in das Thema ein und bereiten das Gespräch mit dem Architekten intensiv vor. So auch hier: Die Bauherren hatten konkrete Vorstellungen für den Grundriss und die Ausführung ihres Einfamilienhauses, die sie der Architektin Kerstin Steiner vorzeigen konnten. Umstritten mag die Entscheidung gegen einen Keller gewesen sein. Dies ist eine schmale Gratwanderung, die später oft bereut wird. Ein wenig mit dazu beigetragen hat hier die Tatsache, dass das Baugrundstück in einem Retentionsraum der Naab liegt – also dort, wo Hochwasser abgemildert werden.

Das Elternschlafzimmer im Erdgeschoss zu platzieren und das Dachgeschoss so in den Grundriss einzubinden, dass es später als eigene Wohnung genutzt werden kann, ist zweifelsfrei die richtige Entscheidung. „Mehrgenerationenhaus“ nennt man diese Gestaltung. Die Möglichkeit, das Haus an seine individuellen Lebensabschnitte anzupassen, ist Ökologie in Reinform. Der stete Wandel einer Familie wird oft nicht bedacht und verursacht jedoch weder bei der Planung noch der Ausführung erhöhte Kosten. „Wir haben den Zugang zum Haus und den beiden Geschossen so konzipiert, dass eine spätere Trennung möglich ist“, erklärt der Bauherr Martin Götz. „Für die Küche im Obergeschoss sind die Leitungen bereits unter dem Putz verlegt. Dort können wir also eine zweite Wohnung schaffen.“ Der fehlende Keller wird durch zwei Abstellräume aufgewogen – einer davon befindet sich mit rund 40 Quadratmetern Grundfläche über der Garage.

Fließende Raumhöhen

Zwei Pultdächer, Rücken an Rücken und in der Höhe versetzt, geben dem Gebäude seinen Grundriss weitgehend vor und auch all die Schwierigkeiten, die zu meistern sind, sind auf den ersten Blick erkennbar. Dem höher liegenden Pultdach ist ein Geschoss mehr untergeschoben und dieses Obergeschoss kämpft zur Traufe hin mit seiner abnehmenden Raumhöhe. Das glatte Gegenteil finden wir auf der anderen Seite des Hauses – bis auf knapp 4,20 Meter Höhe steigt hier das Dach nach innen an. Solch eine Dimension verlangt nach Volumen. Folgerichtig befindet sich hier ein großer Wohnraum, der Küche, Essen und Wohnen verbindet. Im Gegensatz dazu drängt sich auf der anderen Seite alles ein wenig zusammen: Dort liegen, getrennt vom mittig gesetzten Treppenhaus, Schlafzimmer und Bad der Eltern sowie die wichtigen Nebenräume, allen voran der Technikraum. Das ist alles ein wenig verwinkelt, aber es funktioniert – sehr gut. Man tritt ein durch einen Windfang, geradeaus geht es in die Erdgeschosswohnung, die Kinder nehmen direkt die Treppe und entschwinden in ihr eigenes Reich. Beidseitig dieser Treppe finden sich im Obergeschoss zwei annähernd gleich große Kinderzimmer mit französischen Balkonfenstern an der jeweiligen Giebelfassade. Das Bad mit Dusche und WC ist neben der Treppe zwischen den beiden Kinderzimmern eingeschoben.

Neuer Ziegel für ökologisches Wohnen

Wie so häufig bei Ziegelbauwerken, steht am Anfang der Wunsch nach energieoptimiertem Bauen, gepaart mit der Vorgabe einer monolithischen Bauweise. Außenmauerwerk mit aufgeklebter Dämmung ist selbst nach Jahrzehnten der Markteinführung besonders im Einfamilienhausbau kein beliebtes Konstruktionsprinzip. Auch in Burglengenfeld war so etwas nicht gewünscht und wie bereits gesagt: In der Oberpfalz gibt es ergiebige Lehmvorkommen, der Ziegel hat Tradition. Dämmung sitzt demnach nur dort, wo sie unverzichtbar ist – unter der Bodenplatte aus Beton, 20 Zentimeter dick, mit einer Wärmeleitzahl von 0,036 W/(mK). Gleiches gilt auch für die Streifenfundamente, die beidseitig mit einer zwölf Zentimeter starken Dämmung versehen sind. In Sachen Außenmauerwerk entschieden sich die Bauherren auf Empfehlung ihres Bauunternehmers Anton Graf Bau GmbH (Sterzenbach), für einen Ziegel der neuesten Generation: den „Unipor W07 Silvacor“, hergestellt vom Ziegelwerk Leipfinger-Bader in Puttenhausen.

Mit der „Silvacor“-Gattung stellt die Unipor-Ziegel-Gruppe einen hochwärmedämmenden Mauerziegel vor, dessen Dämmstoffkern aus sortenreinen Nadelholzfasern besteht. Für diese neuartige Kombination hat die Unipor-Gruppe jüngst den renommierten Architects‘ Darling Award in der Kategorie „Beste Produkt-Innovation Rohbau“ gewonnen. „Ziegel und Holzfaser ergänzen sich ideal und bilden gemeinsam eine besonders nachhaltige, natürliche und energieeffiziente Wandbaustoff-Lösung“, erklärt Dr.-Ing. Thomas Fehlhaber, Geschäftsführer der Unipor-Gruppe. „Die neuen Mauerziegel erreichen dabei bauphysikalische Bestwerte.“ Damit ergänzt diese aktuelle Produktlinie die bereits bestehenden mineralisch gefüllten Mauerziegel, die seit Jahren erfolgreich unter dem Namen „Unipor Coriso“ vertrieben werden. Erster Mauerziegel der neuen Art ist der „Unipor W07 Silvacor“. Mit einem Wärmeleitwert von 0,07 W/(mK) ermöglicht er den monolithischen Bau von Außenwänden, die in einer Wandstärke von 42,5 Zentimetern einen U-Wert von nur 0,16 W/(m²K) und damit KfW-Effizienzhaus-Standard 55 erreichen. Bei diesem Bauvorhaben wurden Ziegel der Stärke 36,5 Zentimeter verwendet.

Vermauert wurde im Dünnbettverfahren, so wie es sich heute aufgrund der wirtschaftlichen und bauphysikalischen Anforderungen in der Praxis durchgesetzt hat. Auch der Wandaufbau ist insgesamt in Bezug auf die Materialien sowie seine Dampfdiffusionsoffenheit als durch und durch natürlich einzustufen: zwei Zentimeter Gips-Zementputz, 36,5er Silvacor-Ziegel, 0,5 Zentimeter Haft- und Armierungsmörtel, zwei Zentimeter Leichtputz, 0,5 Zentimeter Oberputz. Wer hier an die Wand klopft, hat den Sound soliden Mauerwerks und kein hohles Scheppern im Ohr. Ergänzt wurden die energetischen Optimierungen im Außenmauerwerk durch hochwertige Laibungsziegel sowie wärmegedämmte Rollladenkästen.

Energieplanung nachhaltig gedacht

Zusammen mit Fenstern in Aluminium-Holz-Konstruktion mit Dreifachverglasung sowie einer Zwischen- und Aufsparrendämmung erreicht das Gebäude eine Energieeffizienz, die rechnerisch unterhalb der Anforderungen des KfW-Effizienzstandards 40 liegt. Zum Erreichen dieser energetischen Werte tragen ein ausgeklügeltes Zu- und Abluftsystem mit Wärmetauschern sowie eine Deckenheizung mit integrierter Aktivkühlung bei. Die erforderliche niedrige Betriebstemperatur dieser Flächenheizung wurde ideal kombiniert mit einer Erdwärmepumpe. Das Haus mit knapp 150 Quadratmetern Wohnfläche ist mittlerweile bezogen, die Außenanlagen sind in der Fertigstellung. In Kürze werden die Bauherren nebst Kindern also nicht nur energetisch, sondern rundum zufrieden sein.

Autor: Dipl.-Ing. Peter Gahr

Bautafel
Bauherr: Martin Götz, 93133 Burglengenfeld
Entwurf: Kerstin Steiner, Verdistraße 8, 93133 Burglengenfeld
Bauausführung (Rohbau): Anton Graf Bau GmbH, Sterzenbach 53, 92366 Hohenfels
Grundstücksfläche: 850 m²
Gebäudenutzfläche: 210,9 m²
Wohnfläche: 144,53 m²
Errechneter Jahresheizwärmebedarf: 35 kWh/(m²a)
Wandbaustoff Hintermauerwerk: Unipor W07 Silvacor (l=0,07 W/(mK))
Ziegelhersteller: Ziegelwerke Leipfinger-Bader KG, 84172 Vatersdorf, Mitglied der Unipor-Gruppe
Baukosten: ca. 550.000 Euro
Bauzeit: Herbst 2016 bis Sommer 2017

Über:

UNIPOR Ziegel Gruppe
Herr Dr. Thomas Fehlhaber
Landsberger Str. 392
81241 München
Deutschland

fon ..: 089-7498670
web ..: http://www.unipor.de
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Die Unipor-Ziegel-Gruppe ist ein Verbund von 8 mittelständischen Mauerziegel-Herstellern, der über einen bundesweiten Marktanteil von rund 25 Prozent verfügt. Produkte der Marke „UNIPOR“ gibt es für den gesamten Hochbau – von hoch wärmedämmenden Außenwand-Ziegeln bis zu Schwer-Ziegeln aus gebranntem Ton. Sie werden überwiegend für das klassische Eigenheim sowie im mehrgeschossigen Mietwohnungsbau eingesetzt. Das Produktprogramm, ergänzt durch eine umfassende Bauberatung, wird als „UNIPOR Ziegelsystem“ angeboten.

Pressekontakt:

dako pr corporate communications
Frau Maria Steinmetz
Manforter Straße 133
51373 Leverkusen

fon ..: 02 14-20 69 10
web ..: http://www.dako-pr.de
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